Preisträger 2017-11-28T11:47:59+00:00

Preisträger 2017

1. Preis:
Hochschule Bochum mit „Diversity“ ganz vorne

Mit ihrem Entwurf „Diversity“ sicherte sich das Team der Hochschule Bochum von Prof. Volker Huckemann den Sieg im Dachwelten Wettbewerb 2017 – und damit das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Über den ersten Platz freut sich auch das Patenunternehmen Isover.

Das Statement der Jury: Ein giebelständiger, hoher Baukörper in traufständiger Umgebung setzt ein starkes Zeichen in den Straßenraum. Ein Archetyp als Statement. Die Nord-Süd-Orientierung der Dachflächen organisiert alle Potenziale geneigter Dächer. Das klassische Pfettendach ist aufgelöst und ablesbar. Sein Stabwerk trägt verschiebliche Container, die vielfältige, modular organisierte Grundrissvarianten zulassen.

2. Preis:
Hochschule Darmstadt setzt die Segel

Der 2. Platz beim Finale der Dachwelten 2017 geht an die Crew der Hochschule Darmstadt, auf dem Kurs zum Erfolg betreut von Prof. Hartmut A. Raiser. Damit verbunden ist ein Preisgeld von 1.500 Euro. Als Patenunternehmen mit an Bord: Den Studierenden stand der Baufolien-Spezialist Dörken aus Herdecke zur Seite.

Das Statement der Jury: „Segel setzen“ – schon die schönen Freihandzeichnungen der Analyse zeigen das Motiv. Segelflächen stehen für Aufbruch und Dynamik im Schanzenviertel. Qualitätsvolle Freibereiche für unterschiedliche Öffentlichkeiten entstehen zwischen Holzständermodulen. Alles überdacht eine freigefaltete Dachfläche. Diese zeigt sich auch im Straßenraum und generiert im Inneren differenzierte Lichtsituationen.

3. Preis:
Hochschule Anhalt und die „Prinzessin vom Kiez“

Über einen 3. Platz im Finale der Dachwelten 2017 können sich das Team der Hochschule Anhalt und ihre „Prinzessin vom Kiez“ freuen. 1.000 Euro Preisgeld setzten dem Entwurf eine zusätzliche Krone auf. Die Studierenden von Prof. Dr. Sven Steinbach hatten als Industriepaten Creaton, den Komplettanbieter für Steildachlösungen.

Das Statement der Jury: Die „Prinzessin vom Kiez“ zeigt eine dynamische Faltung in Grund und Aufriss. Quer zur Fassadenfaltung sind die Grundrisse organisiert. Der Farbvorschlag Bronze dürfte die „höfische Erscheinung“ steigern und braucht im Schanzenviertel noch die angemessene Patina.

Anerkennung der Jury:
FH Erfurt konstruiert kompakte „Ko·je“

Eine Anerkennung der Jury ging an das Team der Fachhochschule Erfurt. Prof. Yvonne Brandenburger und Dachfenster-Spezialist VELUX gratulierten herzlich. Die Anerkennung der Jury im Finale des Dachwelten-Wettbewerbs 2017 unter dem Motto „Ganz schön schräg“ ist mit einem Preisgeld in Höhe 500 Euro verbunden.

Das Statement der Jury: Als terrassierte Gartenlandschaft zeigt sich die Arbeit „Ko•je“. Verschiebliche Kleinstwohnungen in Boxen ermöglichen temporäres Wohnen im Schanzenviertel. Die Zwischenräume spielen mit unterschiedlich geneigten Dachflächen.