Preisträger 2018-10-26T11:32:03+00:00

Preisträger 2018

1. Preis:
Hochschule Dortmund gewinnt mit „Schrägem Typen“

Das Team der Hochschule Dortmund landete in Stuttgart mit dem Entwurf „Schräger Typ“ auf dem ersten Platz. Der Preis ist in diesem Jahr mit 1.600 Euro dotiert. Mit den vier Studierenden freuten sich Prof. Diana Reichle und Prof. Christine Remensperger sowie der Industriepate Rathscheck Schiefer.

Die Begründung der Jury: Der „Schräge Typ“ aus Dortmund zeigt seine Qualitäten nicht nur am Hang im Weißenburgpark, sondern sogar auch auf anderen geneigten Flächen. In vielerlei Materialien denkbar, kann der Körper dann auf Standort- und andere Anforderungen eingehen. Als bewegliches Möbel reagieren Klappen in der Podestlandschaft auf den Wechsel der Wohnfunktionen im Tageslauf. Das spitz zulaufende Zeltdach mit Oberlicht dramatisiert die Raumwirkung geneigter Flächen.

2. Preis:
Hochschule Anhalt punktet mit „Dachwelten“ am Hang

Der 2. Preis – und damit verbunden ein Preisgeld in Höhe von 1.400 Euro – geht an das Team der Hochschule Anhalt. Durch den Wettbewerb begleitet wurden die Studierenden von Prof. Axel Teichert und Sairah Badar sowie vom Industriepaten Rheinzink.

Die Begründung der Jury: Die ganze Vielfalt des geneigten Daches zeigen die zu Kettenhäusern addierten Einheiten, die ringförmig angeordnet sind. Die Wohnräume haben gegen den Hang zur Aussicht aufsteigende Pultdächer. Die zwischengeschalteten Freibereiche reagieren mit gegenläufiger Dachbewegung und sorgen für Individualität der Wohnbereiche und Aufenthaltsqualität im Außenraum.

3. Preis:
Hochschule Darmstadt lässt den „Hang erleben“

Über den 3. Platz und ein Preisgeld von 1.200 Euro freut sich das Team der Hochschule Darmstadt. Die Studierenden von Prof. Hartmut Raiser und Ingo Haerlin wurden von dem Industriepaten Nelskamp begleitet.

Die Begründung der Jury: Die bewegte Dachlandschaft bietet hohe Qualität für das Raumgefühl im Innern der kleinen Micro-Häuser. Das Dach begleitet das Haus parallel, bis eine expressive Wendung den Körper zur Aussicht und Belichtung aufkippt. Die Zonierung im Grundriss erfolgt über Podeste und gewinnt so die Treppenfläche als Wohnbereich.

Anerkennung der Jury:
„Mikrohaus im Park“ der Schulen für Holz und Gestaltung

Die Anerkennung der Jury, verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 800 Euro, geht an das Team der Schulen für Holz und Gestaltung in Garmisch-Partenkirchen. Industriepate der Studierenden von Roger Mandl war in diesem Jahr Isover.

Die Begründung der Jury: Dass Schreiner mit Scharnieren umgehen können, war zu erwarten. Dass damit das Micro-Haus im Weißenburgpark nach dem Sonnenstand gedreht werden kann, ist überraschend. Ebenso wie die gar nicht hölzerne Wellblechhaut.

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