Preisträger 2019-12-12T16:00:58+00:00

Dachwelten Magazin 2019

Preisträger 2019

1. Preis:
Hochschule Dortmund verteidigt ihren Titel mit “Wohn-Glück auf!”

Der Vorjahressieger hat seinen Titel verteidigt: Der erste Preis der Dachwelten 2019 ging an die vier Finalisten der Fachhochschule Dortmund für den Entwurf „Wohn-Glück auf!“. Die Studierenden wurden von Prof. Diana Reichle und Prof. Christine Remensperger sowie dem Industriepaten Wienerberger betreut. Die Gruppe freute sich über ein Preisgeld von 2.000 Euro.

In einem sechsstündigen Stegreif sollten die Finalisten Ideen für die Nutzung von Dachräumen in Arbeiter-Wohnhäusern aus den 50er und 60er Jahren entwickeln. Die Jury unter der Leitung des Stuttgarter Architekten Prof. Jürgen Braun lobte den Sieger-Entwurf für die Aufwertung der vorhandenen Wohnungen und den großartigen gestalterischen Zusammenhalt.

2. Preis:
Hochschule Bochum fällt mit “Living in a Frame” aus dem Rahmen

Einer der beiden 2. Plätze ging an den Entwurf „living in a frame“ vom Team der Hochschule Bochum.

Aus dem Rahmen fällt die Arbeit „living in a frame“ der Studierenden aus Bochum. Die überzeugende Vorstellung zeigte mehrere geglückte Ansätze, die Aufgabenstellung zum Segen der Bestandsbauten zu entwickeln. Der Versatz der Rahmen in der Tiefe um das durchlaufende Strangpressprofil des Bestandskörpers herum, parzelliert die Siedlungsstruktur neu und kleinteilig. Die nun verglasten Giebelflächen eröffnen neue Belichtungsmöglichkeiten in den Dachversätzen.

Gemeinsam mit den 4 Finalistinnen freuten sich Prof. Jan Krause, Prof. Volker Huckemann, Astrid Bornheim und der Industriepate Rathscheck Schiefer. Platz 2 war mit 1.250 Euro dotiert.

2. Preis:
Hochschule Darmstadt punktet mit “minimal shift”

Ebenfalls auf dem 2. Platz landete das Team der Hochschule Darmstadt, begleitet von Prof. Hartmut A. Raiser und dem Industriepaten Isover.

Die Begründung der Jury: Sehr fürsorglich geht die Arbeit „minimal shift“ der Studierenden der HS Darmstadt mit dem Bestand um. Aus sensibler Betrachtung der autochtonen Materialien in einer attraktiven Collage bezieht die Arbeit wertvolle Anregen für ihre Entwicklung. Der gläserne Einschnitt mit seiner Vertikalität gliedert den Baukörper neu. Die Öffnungen in den Fassaden des Bestands werden sorgfältig bearbeitet und gewinnen dadurch an Format.

Diese Arbeit der Studentengruppe aus Darmstadt belohnt die Jury mit einem 2. Preis in Höhe von 1.250 Euro.

Anerkennung der Jury:
Hochschule Erfurt wird fürs “Verflechten” belohnt

Über die Anerkennung der Jury freute sich das Team der Hochschule Erfurt. Für den Entwurf „Verflechten“ gab es 500 Euro. Unterstützt wurden die Studierenden von Prof. Yvonne Brandenburger, Prof. Dr. Sven Steinbach, Caroline Schulze und dem Industriepaten Creaton.

Die Begründung der Jury: Mit „Verflechten“ meint der Entwurf der Studentengruppe aus Erfurt sowohl horizontale als auch vertikale Verbindungen. Die Dächer der drei Hauskörper werden klug miteinander verbunden. Dieser große Dachkörper wird dann in Querrichtung durch schräg vorgestellte Längswandstrukturen bis auf den Baugrund abgebildet.
Diese Idee belohnt die Jury mit einer Anerkennung.

Preisträger Vorjahre